Film: Die Architekten

 

„Weißt du noch, was wir für verrückte Ideen hatten?“ „Natürlich.“ „Und schon was gebaut?“ „Du?“

Noch kann er sich an seine Ideale als junger Architekturstudent erinnern. Doch was ist daraus geworden? Junge Architekten in der DDR- eine Geschichte von Desillusionierung und Verlust.

So beschreibt Arte den DEFA-Film „Die Architekten“, unter der Regie von Peter Kahane aus dem Jahr 1990.

Der 38-Jährige Architekt Daniel Brenner steht im Mittelpunkt der Handlung und wartet auf seinen Durchbruch. Seine Realisierungen beschränken sich auf Trafohäuschen und Busbahnhöfe. Durch Hilfe seines Professors erhält er neue Möglichkeiten der Entfaltung. Mit dem Auftrag zur Errichtung eines soziokulturellen Zentrums stellt Brenner die Forderung sich seine Mitarbeiter selbst auszusuchen.

Na gut, ich mach mit. Ich liebe aussichtslose Unternehmen.

Eben diese Unternehmung stößt auf das Hindernis des realsozialistischen Systems. Brenner glaubt weiter an sein Projekt, verfällt ein Großteil der Architekten in eine abwehrende, beinahe zynische Haltung.

Am Ende an scheitert Brenner den Widrigkeiten und bricht, während der offiziellen Feier zum Baubeginn, zusammen.